Pflanzenschutz: Nur so viel wie nötig

In Kulturpflanzenbeständen treten Krankheiten und Unkräuter treten meist nesterweise auf. Mit Hilfe von Sensoren können wir sie lokal frühzeitig erfassen und damit im Vergleich zur herkömmlichen, flächeneinheitlichen Applikation durch einen präzisen Einsatz die Aufwandmengen von Pflanzenschutzmitteln reduzieren.

Eine Drohne erfasst mit zwei Kameras die Stellen im Weizenfeld, die von Gelbrost befallen sind (Bild: ATB).

Im Projekt FungiDetect wird ein Sensorsystem entwickelt, das es ermöglicht, Pilzkrankheiten im Getreide, speziell Gelbrost, frühzeitig zu erkennen, um gezielt nur die befallenen Partien zu behandeln. Dadurch kann der Aufwand an Pflanzenschutzmitteln deutlich reduziert werden. Das Forscherteam von FungiDetect setzt dabei auf die Kopplung verschiedener Ansätze. Sensoren an Trägerfahrzeugen und Koptern erfassen umfänglich Daten über den aktuellen Zustand des Pflanzenbestandes.
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An einem neuartigen Verfahren für den Erwerbsobstbau zur räumlich-adaptiven Ausbringung von Pflanzenschutzmitteln arbeiten unsere Forscher gemeinsam mit Praxispartnern im Projekt Corona-PRO.  Ziel ist eine präzise Applikation von Pflanzenschutzmitteln, um die Aufwandmengen zu reduzieren. Um die Blattflächen präzise zu erfassen, entwickeln die Forscher verschiedene Methoden und Modelle. Unter anderem arbeiten sie mit Flugrobotern, die Luftbildaufnahmen erstellen. Weitere Informationen