Wie helfen Sensoren, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln im Acker- und Gartenbau reduzieren? Wie erfassen wir Daten über den Zustand von Böden und Pflanzen? Wie lässt sich der Wasserverbrauch in Obstanlagen optimieren? Hier erfahren Sie hier mehr über unsere Forschung.

LiDAR-Scanner zum Erfassen der Blattflächen. Bild: Foltan/ATB

Im Precision Farming und der Precision Horticulture entwickeln wir sensorgestützte Technologien und intelligente Managementstrategien für eine standortangepasste Optimierung:

Sensorentwicklung
Ein Kernbereich unserer Forschung liegt in der Entwicklung und Anwendung von Sensoren für Zustandserfassungen bei Böden, Pflanzen und Tieren. Sensoren ermöglichen, in Echtzeit Informationen über Nährstoffversorgung, Pflanzenwachstum, Krankheitsdruck, klimatische Bedingungen, Wasserbedarf und Fruchtreife zu erfassen. Diese online-Analytik macht eine individuelle und flexible Steuerung landwirtschaftlicher Prozesse möglich.

Systemanalyse und Bewertung
Wir untersuchen die Umweltauswirkungen der Pflanzenproduktion und analysieren dafür die Kohlenstoff-, Stickstoff- und Wasserkreisläufe. Dazu verwenden wir Daten aus Feldversuchen, Literatur und Modellrechnungen zur Dynamik von Kohlenstoff in Boden und Biomasse, Lachgasemissionen und Wasserhaushaltsgrößen.

Automatisierung
Mit autonomer, elektrisch angetriebener Technik lassen sich Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Umweltschutz in der Landwirtschaft verbessern. Aktuell entwickelt das ATB im Projekt SunBot einen autonom fahrenden, mit Energie aus Photovoltaik gespeisten Traktor, der künftig in Strauchbeerenanlagen die Unterwuchspflege übernehmen und damit helfen soll, Ertrag und Fruchtqualität zu verbessern.

Erfahren Sie mehr über unsere aktuelle Forschungsprojekte

DiLan-Themenworkshops

Wir bringen Forscher*innen und Praktiker*innen zusammen, um gemeinsam zu lernen und sich an Hand von Praxis-Demonstrationen auszutauschen über den Nutzen und die Kosten von Smart-Farming Technologien. Hier eine Übersicht kommender uns bisheriger Workshops:

Drohnen-Workshop im Fieldlab. Bild: Schwab/ATB